InDesign: Produktionsdaten prüfen und aufbereiten 2

Rezension: Toll!

Leserrezension zu »Die kreative Fotoschule« via Amazon:

»Alles rund um die Kernelemente der Fotografie mit sehr guten Beispielen erklärt. Selten so ein gutes und lehrreiches Sachbuch gelesen!«

Die komplette Rezension ist hier nachzulesen.

Affinity Photo: Einen Platz säubern

In diesen Workshop demonstriere ich wie man einen Platz in Affinity Photo von Tauben und Müll befreien kann.

Affinity Photo: Kapitel 8, Freisteller und Montagen

Im 8. Kapitel meines Buches  »Affinity Photo – Schritt für Schritt zum perfekten Bild« geht es um das Freistellen von Elementen und Objekten sowie um das erstellen von Montagen und Kollagen.

Kap-08_WS-01
Im 1. Workshop demonstriere ich eine ganz simple Montage mit Hilfe einer Ebenenmaske und eines Verlaufs.
Kap-08_WS-02
In Workshop Nr. 2 stelle ich einen Frosch frei und ersetze den Hintergrund durch einen farbigen Verlauf.
Kap-08_WS-03
Beim Beispielbild des 3. Workshops stört die Fensterwand mit den Jalousien im Hintergrund, weshalb ich ihn durch eine Waldszene ersetze.
Kap-08_WS-04
Beim 4. Workshop geht es um haarige Freisteller.
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In Workshop 5 kombiniere ich zwei Belichtungen derselben Szene – einmal Langzeit ohne und einmal normale Belichtung mit Modell – zu einem Bild.
Kap-08_WS-06
Workshop 6 zeigt eine kreative Montage die an eine Doppelbelichtung erinnert.
Kap-08_WS-07
In Workshop 7 führe ich vor wie man ein Objekt mit Hilfe einer Vektormaske freistellen kann.
Kap-08_WS-08
Im 8. Workshop platziere ich den in Workshop 7 freigestellten Türklopfer vor einer Metalltafel und füge dem Bild einen stimmungsvollen Beleuchtungseffekt hinzu und Workshop 9 zeigt anschließend wie man ein platziertes Bild bearbeiten kann.
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Im letzten Workshop des Kapitels überlagere ich eine Aufnahme mit einer Struktur und entwickle das Resultat monochromatisch, so dass es einen Sepia-Look erhält.

affinityphoto-cover

Angaben zum Buch

304 Seiten,  gebunden und komplett in Farbe;
ISBN 978-3-8362-4031-4;
Buch: 34,90; E-Book: 29,90;
Weitere Infos und Demo-Kapitel auf der Website des Verlags;
Affiliate-Link zur Buch-Seite bei Amazon.
Erscheinungstermin: Februar 2016

InDesign: Produktionsdaten prüfen und aufbereiten 1

Welche Kamera ist die richtige?

Besucher die regelmäßig vorbei schauen, wissen, dass die Frage dieser Überschrift ein Thema spiegelt das mich häufig beschäftigt. Die Antwort lautet: Es kommt drauf an!

Die richtige Kamera für jeden gibt es nicht! Und was es wohl auch nicht mehr gibt sind schlechte Kameras. Jedenfalls nicht bei den verbreiteten Systemkameras und nicht bei den gängigen Marken (was sich unter diversen Namen bei manchen Discountern an Kompaktkameras mit fix verbauten Linsen tummelt mag ein anderes Thema sein).

Doch wenn es eh keine schlechten Kameras gibt und alle Modelle iO sind, weshalb schreibe ich immer wieder darüber und rücke z.B. die Vorzüge von MFT in den Mittelpunkt?

Wer hier öfters mitliest kennt auch diese Antwort: Weil ich einen viel zu breiten Mainstream sehe, der nach wie vor der Meinung anhängt, alles andere als Vollformat und Spiegelreflex wäre bestenfalls zweite Wahl.

Richtig ist, dass noch immer die meisten Berufsfotografen mit Vollformat und Spiegelreflex arbeiten. Daran ist nichts verkehrt.

Richtig ist aber auch, dass das vor allem Tradition hat. Die meisten lernten mit DSLR und investierten irgendwann in ein DSLR-System. Als 2008 die ersten spiegellosen Systemkameras auf den Markt kamen waren sie nichts weiter als eine interessante Alternative als Zweitkamera. Die Systeme waren zwar klein und Kompaktkameras überlegen, doch sowohl bei Ausstattung als auch bei Funktion und Qualität zu weit von Spiegelreflex entfernt, um professionellen Ansprüchen gerecht zu werden.

Seither hat sich viel getan und spätestens mit Modellen der X-Serie von Fuji, der NEX7 und NEX6 von Sony, der GH4 von Panasonic und den OM-D-Modellen von Olympus finden spiegellose Modelle auch bei Berufsfotografen professionellen Einsatz. Qualitative Unterschiede durch die verschiedenen Sensorformate und bei den verschiedenen Marken gibt es, das ist keine Frage. Doch ist das Niveau insgesamt so hoch, dass endloses Herumkauen auf Differenzen die oft nur mehr im Labor messbar sind, absurd ist.

Kein Mensch sieht einer Aufnahme an ob sie mit der teuersten Vollformat- oder einer Einsteigersystemkamera gemacht wurde – jedenfalls nicht, solange man bei ISO-Einstellungen keine extremen Grenzwerte überschreitet und keine detailreichen Aufnahmen deutlich über A3 ausdruckt. Was man Aufnahmen da schon eher ansieht, ist das Können der Leute die die Kameras bedienen, also ob der Fotograf sein Handwerk versteht oder nicht. Für viele Amateure wäre eine Investition in die eigenen Skills lohnender als in teurere Systeme – am besten eine Investition von Zeit in Praxis.

Beim Entwicklungsstand aktueller Kamerasysteme wird die Frage nach der besten Abbildungsqualität zum sekundären Thema. Viel wichtiger ist, wie mir ein Apparat liegt und ob ich die Funktionen vorfinde die ich für meine Arbeit brauche. Ein paar Beispiele und Überlegungen:

  • Wenn ich beabsichtige Landschaft und Architektur mit dem erforderlichen Aufwand (Stativ, Spiegelvorauslösung, Fernauslöser) zu fotografieren und in Formaten über A3 zu drucken, dann kann eine Investition in eine Vollformatkamera mit großem Kontrastumfang und Auflösung von 36MP und mehr durchaus sinnvoll sein. Ob mit oder ohne Spiegel ist persönliche Geschmacksache. (Nebenbei bemerkt: Höchste Ansprüche erfüllt man in dieser Disziplin wohl mit Mittelformat, was allerdings eine Frage des Budgets ist.)
  • Wenn ich an Porträts denke die ich in erster Linie im Studio und an mit dem Auto gut erreichbaren Locations aufnehme, oder Assistenten als Sherpas für schweres Equipment habe, dann haben voluminöse Bodys wie sie Vollformat- und bzw. oder Spiegelreflexkameras zu Eigen sind, durchaus ihre Berechtigung. Der Sinn von Auflösungen jenseits der 20MP erschließt sich mir hier hingegen kaum (höchstens man ist von einem gewissen Schärfefetischismus jenseits jeder praktischen Überlegung getrieben, woran ja auch nichts verwerflich ist).
  • Wenn ich an Astrofotografie interessiert bin, hat Nikon mit der D810A eine Kamera im Angebot die sich speziell an diese Zielgruppe richtet.
  • Wenn ich mich von Wind, Regen und Schnee nicht abhalten lasse und bei jedem Wetter auf die fotografische Pirsch gehen möchte, sollte das System gut gegen Feuchtigkeit geschützt sein. Entsprechende Modelle dürfte es bei allen Anbietern geben. Allerdings genügt es nicht eine dichte Kamera zu haben, auch die Objektive müssen gleichermaßen abgedichtet sein.
  • Wenn ich unter Wasser fotografieren möchte, muss ich vor einem Kauf sicherstellen, dass die Kamera entsprechende Features aufweist und beispielsweise Gehäuse für den Tauchgang verfügbar sind.
  • Wer Makrofotografie im Sinn hat, wird ein Klappdisplay zu schätzen wissen.
  • Wer auf Hochzeiten fotografiert, wird eine leise Kamera ebenso schätzen, wie jeder, der an Street Photography interessiert ist – letzteren ist noch an unauffälligen Kameras gelegen.
  • Wer viel unterwegs ist, wird wohl auf Dauer weniger Freude an einem großen und schweren Spiegelreflexsystem, als an einer kompakten Systemkamera haben.
  • Wer gerne Sport fotografiert, braucht eine Kamera die rasch und präzise fokussiert, und dürfte bislang mit einer Spiegelreflex-a besser bedient sein als mit einer spiegellosen Kamera (die neue Sony A6300 soll diesen Unterschied pulverisieren, doch bevor ich das nicht selbst getestet habe, bleibe ich skeptisch). Weiters garantiert eine Kamera, bei der extremes Anheben der ISO-Empfindlichkeit sehr kurze Verschlusszeiten erlaubt ohne Details durch Rauschen zermatschen zu lassen, exzellente Resultate.

Das sind nur ein paar Überlegungen die bei der Entscheidung für ein bestimmtes System heute wichtiger sind, als ob ein Sensor bei bestimmten Tests in Laboren einen Hauch besser aussteigt. Keine Kamera erfüllt jede Anforderung zugleich am besten. Deshalb gibt es auch nicht die Kamera die für alles am besten ist. Es dürfte aber auch kaum Fotografen geben die in all diesen Bereichen regelmäßig fotografieren und dabei immer optimale Leistung benötigen, und wenn doch, dann werden sie über mehrere Systeme verfügen.

Auch wenn nicht jede Kamera jede Aufgabe gleich gut erfüllen kann, erfüllen doch wohl alle Apparate die meisten Aufgaben mehr oder weniger gut (abgesehen von einigen Einsteigerkameras denen die Hersteller manchmal Limits einbauen um sie von hochwertigeren Apparaten abzuheben).

Wir haben heute vergleichbare Qualität und vergleichbaren Funktionsumfang bei allen Kameras zu vergleichbaren Preisen. Das heisst für den Fotografen, dass es in erster Linie darauf ankommt welche Kamera sich für ihn gut anfühlt, wie sie ihn anspricht, ob er sie gerne in die Hand nimmt und wie er sie bedienen will und kann. Die Vorlieben sind da so unterschiedlich wie Menschen nun einmal sind. Was für den Einen perfekt ist, kann für den Anderen der komplette Unsinn sein.

Affinity Photo: Kleine Elemente mit Restaurieren entfernen

In diesem Workshop stelle ich Affinity Photos Restaurieren-Werkzeug vor mit dem sich Störelemente beeindruckend einfach und effizient aus Bildern entfernen lassen.

InDesign: Einen Folder gestalten, Bilder optimieren

Schneefall, Wasserfall

schneefall-wasserfall
Kamera: Olympus OM-D E-M1 | Objektiv: M.Zuiko 12–40mm ƒ2.8 | Brennweite: 35mm (70mm KB) | Blende: ƒ5.6 | Zeit: 1/160 S | ISO: 800 | Fokus: Manuell | Belichtungsmodus: Manuell | Belichtungsmessung: Mittenbetont | Weißabgleich: Manuell |  Selbstauslöser mit Anti-Shock und 15S Vorlaufzeit | Stativ | Entwicklung: Capture One Pro

Fotografieren kann man nicht nur im Sonnenschein. Ganz im Gegenteil! Gerade das was man landläufig als schlechtes Wetter bezeichnet, kann manchmal fotografisch spannender sein als Postkartenwitterung. Meiner E-M1 und den Olympus-Pro-Zooms machen Schnee, Regen oder Gischt Gott sei Dank nicht viel aus, so dass ich mir deshalb keine Sorgen machen muss.

Dia Aufnahme entstand mit Stativ um maximale Detailschärfe zu garantieren. ISO habe ich angehoben um eine ausreichend kurze Verschlusszeit zu erhalten die Schneeflocken im Fall einzufrieren. Ich machte auch Aufnahmen mit Langzeitbelichtungen bei denen die Flocken nur mehr als blassweiße Striche abgebildet wurden aber am Ende gefiel mir diese Variante am besten.

Olympus Anti-Shock-Funktion ist für die Arbeit mit Stativ sehr angenehm. Dabei stellt man eine Vorlaufzeit bis zum Auslösen ein, vergleichbar mit einem Selbstauslöser, allerdings wird der Verschluss bereits zu Beginn dieser Zeit geöffnet. Das sollte eine wirklich erschütterungsfreie Aufnahme garantieren. Der Vorteil daran ist, dass man nicht mit einem Fernauslöser (in meinem Fall mit dem iPhone und Olympus App) herumhantieren muss.

InDesign: Einen Folder gestalten, umfärben